DIENST-TAG oder die Karten lügen nicht
Von und mit Minni Oehl
Dieses Stück gibt es in zwei Versionen:
1. Mit Klaviermusik und Gesang von Spassina Armenkow
2. Als Monospektakel
Dauer: eine gute Stunde
Eine Kartenlegerin - offensichtlich aus einem osteuropäischen Land - lädt das Publikum ein Karten zu ziehen und gibt jedem der sich traut eine kurze, treffende Aussage zu seiner gezogenen Karte .Hiermit beginnt der Übergang auf das Bühnengeschehen. Das Publikum soll Zeuge eines normalen Arbeitstags zu werden. Zufällig ein Dienstag, die Protagonistin ist von 10-18 Uhr am Telefon, für jedermann zu erreichen, der sich anonym die Karten legen lassen will.
Es rufen die skurrilsten, normalsten, schrägsten, liebenswertesten Persönlichkeiten, Leute wie du und ich, an, um sich den Rat der Karten zu holen. Ein Kaleidoskop von Menschen, das sehr komisch und komödiantisch ist.
Dazu kommt eine zweite Ebene, die Zwiesprache der Kartenlegerin mit ihrem "guten Geist", der die ganze Fragwürdigkeit ihrer Profession aufwirft, speziell Angesichts von Krankheit und Tod. Die Frage: was soll das? stellt sich und es wird nicht versucht sie zu beantworten. Der Abend will hauptsächlich eins - unterhalten - mit einem geheimnisvollen Hintergrund.
Die Schauspielerin und Autorin - also ich - beschäftigt sich mit und legt seit 25 Jahren Tarots. soviel zum Hintergrund.
